Aktuelle Termine

Hier finden Sie eine Übersicht der durch die Rusch-Stiftung geförderten Kulturveranstaltungen in Hamburg und Berlin. Angaben ohne Gewähr.

Rimini Protokoll: The Walks

Foto: Expander Film

Die Theatererneuerungs-Gruppe Rimini Protokoll verwandelt mit einer App und zehn Audio-Walks das pandemie-sichere Ritual des Spaziergangs in ein Theaterstück und verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Die ortsunabhängige Aktion findet im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals 2021 statt.

Weitere Informationen: www.kampnagel.de

Mi, 04.08.2021 - So, 22.08.2021, 24H*, Hamburg
Kampnagel, Jarrestraße 20*

*Hinweis: Für die Audio-Walks wird die Rimini Protokoll App und ein Ticket benötigt. Der Zugang zum Walk steht rund um die Uhr zur Verfügung, da er ortsunabhängig über die App gestartet wird.
 
Karten: www.kampnagel.de
 
Foto: Expander Film

Morgenstunden. Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg.

„Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“ hieß 1785 das letzte Werk des jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn. Auf dem Hintergrund seiner Lebensthemen und seiner Leidenschaft für den Dialog sprechen bei den Mendelssohn-Lektionen Persönlichkeiten aus eigener Lebenserfahrung zu Fragen der Gegenwart. Eine Veranstaltungsreihe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, des Institutes für die Geschichte der deutschen Juden, der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, der Katholischen Akademie Hamburg und der Mendelssohn-Gesellschaft.
 
Weitere Informationen: www.mendelssohn-gesellschaft.de

Mo, 30.08.2021, 19.00 Uhr, HH
#4 Hans Joas, Sozialphilosoph: „Religion und moralischer Wandel. Das Christentum zwischen Rassismus und seiner Bekämpfung“, Katholische Akademie, Herrengraben 4
So, 03.10.2021, 11.00 Uhr, Berlin
#5 David Grossman, Schriftsteller, im Gespräch mit dem Journalisten Lothar Müller, Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51

Karten (HH): www.kahh.de
Karten (Berlin): reservierung[at]mendelssohn-remise.de

World Premieres with Sir George

Foto: Molina Visuals

Das Mahler Chamber Orchestra in Berlin und Hamburg
 
Anlässlich seines 60. Geburtstags 2020 krönen Sir George Benjamin und das Mahler Chamber Orchestra (MCO) ihre erfolgreiche künstlerische Partnerschaft mit einer Auftragskomposition. Gemeinsam gestalten sie im September 2021 die Deutschen Erstaufführungen in der Philharmonie Berlin und der Elbphilharmonie Hamburg. Nach seiner Erfolgsoper "Written on Skin" ist dies bereits das zweite Werk, das George Benjamin eigens für das MCO und seinen spezifischen Klang schreibt. Die Auftragskomposition wird in ein Programm eingebettet, dessen Komponisten von großer Bedeutung für George Benjamin sind – von Purcell über Mozart und Ravel bis hin zu Oliver Knussen. Solistin in Berlin ist Tamara Stefanovich. In Hamburg spielt Alexandre Tharaud.
 
Weitere Informationen: mahlerchamber.com

Do, 02.09.2021, 20.00 Uhr, Berlin
Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Sa, 04.09.2021, 20.00 Uhr, Hamburg
Elbphilharmonie, Platz der Deutschen Einheit 4

Karten (Berlin): (030) 254 889 99
Karten (HH): (040) 357 666 66
 
Foto: Molina Visuals

EURE KINDER - Musik gegen Wände

Foto: JoLarsson

25 Jahre in einer halben Stunde: „Eure Kinder“ ist ein Musikfilm, der anhand ineinander verwobener Biografien deutsche Geschichte vom Mauerfall in die Jetzt-Zeit erzählt – im Mikrokosmos eines Mietshauses. Begleitet wird der Film durch das gleichnamige Lied der Band KRAUS, das die Grundzüge der Erzählung vorgibt. Das Lied entwickelt über die Länge (33 Minuten!) und den immer wiederkehrenden Refrain „Eure Kinder werden so wie wir“ eine große Sogwirkung. Ein praller, genreübergreifender Film von Kindheit und Erwachsenwerden, erster Liebe und Coming-of-Age, voller Zitate und Anspielungen vor dem gesellschaftlichen und popkulturellen Hintergrund des letzten Vierteljahrhunderts.
 
Weitere Informationen: www.eurekinder.de

Fr, 10.09.2021 - So, 12.09.2021, 21.30 Uhr, Berlin
Die genauen Spielorte werden kurzfristig, im Rahmen einer medialen Schnitzeljagd, bekannt gegeben.

Foto: JoLarsson

Bye Bye Bühne

Foto: Karin Rocholl

 "Werd‘ ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön!" Unter diesem Goethe-Zitat steht das ungewöhnliche Projekt von Schauspielerin Judith Rosmair und DOCUMENTA-Künstler Theo Eshetu. Das immersive Performance-Projekt spielt in einem geschlossenen Theater während eines Pandemie-Lockdowns. Das Publikum bewegt sich mit Virtual-Reality-Brillen durch den imaginären Theaterraum und kann dem Geschehen in 360° um sich herum folgen. Die Virtual-Reality bietet den Betrachtenden die einzigartige Erfahrung, sich physisch präsent und als Teil der Szene zu fühlen. "Bye Bye Bühne" bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen Virtualität, Live-Performance und Wirklichkeit und stellt die Wahrnehmung der Zuschauer:innen auf die unmittelbare Probe. 
 
Weitere Informationen: renaissance-theater.de

Sa, 25.09.2021, 16h/ 18h/ 20h, Berlin
Renaissance Theater Berlin, Knesebeckstraße 100
So, 26.09.2021, 14h/ 16h/ 18h, Berlin
Renaissance Theater Berlin, Knesebeckstraße 100

Karten: (030) 312 42 02
 
Foto: Karin Rocholl

Matter of Facts (Glogowski/Hoesch und Kompliz*innen)

Foto: Christian Schuller

Percussion - Performance
Was hält Gemeinschaft(en) zusammen? Für ihr neues Musiktheaterstück machen sich Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch in einem Percussion-Studio auf die Suche nach schlagkräftigen Antworten. Abseits der gängigen Diskurse und Ideologien von Gemeinschaft begleiten sie dort die beiden virtuosen Spezialistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu bei ihrer täglichen Forschungsarbeit am Rhythmus. Wie funktioniert ein gemeinsam geteilter Puls? Was kann alles jenseits des Viervierteltakts Menschen klanglich miteinander verbinden? Die in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Diego Ramos Rodriguez entworfene Labor-Arena lädt das Publikum ein, sich um ein überdimensioniertes Klangobjekt zu versammeln, eine Konstruktion aus zwei Marimbas, einem Xylophon und einem Vibraphon mit 172 Tasten und einem Tonumfang von 5 Oktaven. Gastspiel des Hamburger LICHTHOF Theaters in Berlin.
 
Weitere Informationen: www.lichthof-theater.de

Fr, 22.10.2021 - So, 24.10.2021, 20.00 Uhr, Berlin
Theater im Delphi, Gustav-Adolf-Str. 2

Karten: delphi.reservix.de/events

Foto: Christian Schuller

Urban String Berlin

Foto: Gerhard Kuehne

Ensemble Resonanz meets Paul Frick
 
Im Laborkittel schalten das Ensemble Resonanz und Paul Frick atmosphärische Scharniere zwischen Musikhistorie und den Puls der Zeit. Ehrwürdige Kompositionen landen unterm Mikroskop und Kammermusik verdampft in Ambient-Nanopartikeln mit rhythmischem Fall-Out. Ein Abenteuer im Sinne des "produktiven Missverständnisses". Die Zeit findet statt!

Weitere Informationen: www.ensembleresonanz.com/

Sa, 23.10.2021, 21.00 Uhr, Berlin
Spreehalle Berlin, Reinbeckstr. 28

Karten: www.ensembleresonanz.com/termine-und-tickets
 
Foto: Gerhard Kuehne

WTF 1770 - Hölderlin//Beethoven

Foto: Ken Werner

Im Zentrum dieser musiktheatralen Inszenierung von OMG Schubert stehen die beiden 1770 geborenen Jahrhundert-Künstler Hölderlin und Beethoven, deren Schaffen und Wirken nach der Relevanz fürs Heute, Hier & Jetzt untersucht werden. Beethoven hinterlässt über 700 Kompositionen. Seine Lieder wirken dabei oft blass, brav, bedeutungslos. Seine instrumentalen und sinfonischen Werke hingegen sind bahnbrechend, bis heute. Hölderlin, ebenfalls Jahrgang 1770, gilt als einer der bedeutendsten deutschen Literaten. Was wäre, hätten die beiden sich gekannt, was wäre, wenn Hölderlins Wahnsinn auf Beethovens Manie getroffen wäre? An diesem Abend wird das Schaffen Beethovens und Hölderlins nach Schnittmengen und Reibungsflächen durchleuchtet. Es entstehen stilimmanente klassische Kompositionen und ungewohnte avantgardistische Klänge, die genreübergreifend gebrochen werden und das Schaffen der Beiden zu einem neuen Gesamtkunstwerk verschmelzen lassen. Das Setup wird durch Live-Videos von Wilhelm Rinke erweitert.
 
Weitere Informationen: www.omgschubert.de

Fr, 29.10.2021, Hamburg
Halle 424, Stockmeyerstraße 43
So, 31.10.2021, Berlin
Theater im Delphi, Gustav-Adolf-Str. 2

Karten (HH): https://halle424.de/
Karten (Berlin): (01806) 700 733

Foto: Ken Werner

Das Böse.

Foto: Jens Beckmann

Ein Klassen­zimmerstück für Zuschauer ab 10 Jahren.
 
Rotkäppchen sitzt am Brunnen. Glück gehabt! Im letzten Moment hat der Jäger sie aus dem Bauch des Wolfes befreit – das Gute hat gesiegt. Aber was ist das? Ächzend hievt der Wolf sich aus dem Brunnen: „Ich armer Wolf, mir ist zum heulen.“ Angeekelt vom Selbstmitleid des Wolfes kommt Rotkäppchen mit ihm ins Gespräch – über das Böse im Wolf und das Gute im Rotkäppchen, über Schuld und Unschuld, Gerechtigkeit und Strafe. Und schließlich wetten sie, ob im bösen Wolf doch etwas Gutes steckt. Das Klassenzimmerstück „Das Böse“ ist ein philosophischer und rasanter Ritt durch den Märchenklassiker. Mit Overhead-Projektionen, Musik und den Mitteln des Erzähltheaters.
 
Weitere Informationen: dieazubis.de

Mo, 01.11.2021 - Mi, 03.11.2021, Berlin
Theater Strahl Berlin, Martin-Luther-Str. 77

Karten: (030) 695 99 222
 
Foto: Jens Beckmann

Liedmovie - eine mediale Galerie

Foto: Simon Janssen

So wie es das Musikvideo in der Popmusik gibt, wurde für die Klassik ein äquivalentes Format entwickelt. Liedmovies lassen die Musik filmische Realität werden. Dabei wird der visuellen Ebene eine neue, eigene Qualität verliehen. Sie fügt anhand der Bebilderung der Musik eine weitere Ebene hinzu, sodass dadurch der Zugang zur gehörten Musik hergestellt werden kann. Eine generelle ästhetische Entscheidung verbindet alle Videos: Sie wurden alle als „one-shot" gedreht und basieren auf der Idee, mit einer Gemäldereferenz zu beginnen. Die Video-Gemälde bilden eine Installation wie ein Mini-Museum, in dem das Publikum in alte neue Welten tauchen kann, um die Welt des Kunstliedes neu zu entdecken. Liedmovies erfinden damit ein neues visuelles Genre für das Kunstlied.
 
Weitere Informationen: www.piadavila.com

Mo, 15.11.2021 - Di, 30.11.2021, Berlin
Guardini-Galerie Berlin, Askanischer Pl. 4

Hinweis: Das "Liedmovies-Mini-Museum" verfügt über ein Corona-Hygiene-Konzept und kann zu den jeweiligen Öffnungszeiten des Veranstaltungsortes flexibel besucht werden.
 
Foto: Simon Janssen